„Man kann sich unmöglich als Christ bezeichnen und gleichzeitig einen Staat wollen.“ Diese Aussage klingt für viele provokant, ist aber theologisch erstaunlich gut begründbar.
Schon das erste Gebot ist eindeutig: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“
Ein „Gott“ ist nicht nur eine religiöse Figur. In biblischem Sinn ist ein Gott das, dem man letztgültige Autorität, Gehorsam, Loyalität und Opferbereitschaft zuschreibt.
Genau das fordert der Staat: Er erhebt Anspruch auf Gehorsam, er beansprucht das Recht, zu befehlen, zu bestrafen, zu enteignen, zu zwingen und im Extremfall sogar zu töten oder töten zu lassen.
Wer dem Staat diese Rolle zugesteht, hat bereits eine höhere Instanz neben Gott akzeptiert.
Jesus selbst macht das Prinzip glasklar: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Johannes 18,36)
Und: „Ihr sollt niemanden euren Herrn nennen auf Erden; denn einer ist euer Herr.“ (Matthäus 23,8–10 sinngemäß)
Das Christentum kennt nur eine letzte Autorität: Gott. – Nicht Cäsar. Nicht der Staat. Nicht das Gesetz. Nicht die Mehrheit.
Der Staat hingegen beansprucht genau das Gegenteil: Er will oberste Entscheidungsinstanz sein. Er definiert, was erlaubt ist, was verboten ist, was richtig ist, was falsch ist – notfalls mit Gewalt durchgesetzt.
Das ist funktional nichts anderes als Götzenverehrung: Man ordnet sich einer menschengemachten Macht unter und behandelt sie wie eine moralische Letztinstanz.
Das zweite Gebot verbietet Götzenbilder: Also menschengemachte Autoritäten, die an Gottes Stelle treten. Der Staat ist genau das: ein von Menschen konstruiertes Machtgebilde, dem moralische Hoheit zugesprochen wird.
Das fünfte Gebot: „Du sollst nicht töten“ kollidiert frontal mit dem staatlichen Gewaltmonopol, mit Kriegen, Zwangsdurchsetzung, Polizei- und Militärgewalt. Der Staat legitimiert Töten – das Christentum verbietet es als Prinzip.
Das achte Gebot: „Du sollst nicht stehlen“ kollidiert mit Zwangssteuern und Enteignung. Moralisch bleibt Zwangsenteignung Diebstahl auch wenn sie per Gesetz umetikettiert wird.
Und das neunte Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden“ kollidiert mit Propaganda, Kriegsnarrativen, politischer Manipulation und staatlich legitimierter Lüge.
Jesus sagt außerdem: „Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,32)
Nicht Gesetze machen frei. Nicht Regierungen machen frei. Nicht Staaten machen frei. Wahrheit macht frei.
Der Staat funktioniert aber nicht über Wahrheit, sondern über Macht, Zwang, Drohung und Gehorsam. Er ist per Definition ein Herrschaftsinstrument und Herrschaft ist genau das, wovon Christus befreien will.
Das bedeutet nicht, dass Christen naiv, passiv oder weltfremd sein sollen. Aber es bedeutet: Wer den Staat als moralische Autorität, als Heilsbringer, als Garant für Ordnung, Sicherheit oder Gerechtigkeit „anbetet“, stellt ihn faktisch neben oder über Gott.
Und genau das ist – biblisch gesehen – Götzendienst. Man kann Christ sein und in einem Staat leben. Aber man kann nicht konsequent christlich denken und gleichzeitig den Staat als höchste Instanz rechtfertigen, verteidigen oder moralisch heiligen.
Denn: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apostelgeschichte 5,29)
Sobald der Staat beansprucht, das letzte Wort zu haben, ist die Grenze überschritten. Christentum und Etatismus schließen sich gegenseitig aus. Wer dem Staat gibt, was nur Gott zusteht, hat den Kern der christlichen Botschaft verfehlt.
Quelle: Kanal @unregierbar Telegram

Anm. Redaktion: ich würde nicht von ChristenTUM reden, eher von geistigem Bewusst-Sein. Es passt dahingehend zum Alod, dass die Bindung an die Urquelle wieder erfolgen darf. Woher stammt unser Geist und daraus resultierend der Leib?
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