road under cloudy sky

Was würde diese fiktive Erkenntnis, die selbstverständlich niemand teilen muss, nun für unser künftiges Wohlergehen bedeuten?

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Von der Theorie aus betrachtet, würden diese Erkenntnis und ein korrigierender amtlicher Verwaltungsakt natürlich das Ende der Schuldsklaverei bedeuten. Es würde den Menschen ihr Menschsein, ihr DA-SEINs-Recht, ihre Geburts- und Besitzrechte und damit Frieden und Freiheit zurückbringen. Sofern mehr Ethik Einzug halten würde, könnte sich das Recht so gut wie verabschieden, das Seerecht sowieso. Dieses würde ohnehin schnell zum geschichtlichen Faktotum werden, denn der einigende Charakter des Zusammenlebens würde wieder sein, dass man seine Schulden mit Gold oder Silber bezahlt, wobei man dank Schöpferprinzip wieder ausreichend davon hätte. Ade, du schönes „Schulden-nicht-bezahlen- Privileg“!
 
Aber ohne ein paar Regeln aus der „guten alten Zeit“ hätten die Menschen gar nichts, woran sie sich festhalten könnten. Also zieht man den Schleier weg und setzt dort an, bevor die feindliche Übernahme stattfand.
So käme das deutsche Landrecht wieder zum Vorschein und bald wäre alles wieder gut, denn endlich hätten die endlosen Kriege ihr unrühmliches Ende gefunden. Nach einigen tausend Jahren hätte das Märchen ein happy end und alle Märchenfiguren darin lebten heute noch glücklich, wenn sie nicht gestorben sind.  
 
Nun, so einfach ist das alles nicht in der realen Welt der Fiktion, denn es ist die unsichtbare Falle selbst, die sich schützt. Wie wir wissen, entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden durch ihre Unglaubhaftigkeit. Erging es ja uns schon so.
Lieschen Müller würde sich womöglich schon schwer tun, unserem Konzept überhaupt folgen zu können. Sie weiß nichts über die Geschäftswerdung der Welt, sondern ahnt nur vage, dass irgendetwas nicht stimmt. Nur was?
Sie hat noch Meilen vor sich und sie würde die Ursache ihrer Ängste und Sorgen möglicherweise bei uns ausfindig machen, auch wenn wir nur ihre Verwirrung entschärfen wollten. Dennoch wird sie vielleicht böse auf uns werden, weil wir ihre bisherige Welt noch mehr auf den Kopf gestellt hätten. Das wäre äußerst unkomfortabel für sie und sozusagen ein sehr unfreundlicher Akt. Wie bitte? Ihr Name soll der einer Nachgeburt sein? So ein ausgemachter Blödsinn!
 
Vom Standesamt brauchen wir erst gar nicht reden. Es würde noch viel mehr Zicken machen. Es würde seine Statuten mit Zähnen und Klauen beschützen und die oberen Verwaltungsbehörden würden Dienstanweisungen und Verhaltensregeln heraus geben und vielleicht ein neues Etikett für Geburtstitelfetischisten erfinden. Aller Voraussicht nach würden wir wieder kein Gehör finden und das Standesamt würde dahingehend n i c h t s unternehmen.  
Daraus folgern wir, dass es eine fundierte Strategie braucht, wie wir die Ursache beseitigen, damit die Wirkung aufhöre. Bislang hatten wir lediglich einen Erkenntnisgewinn und es besteht kein Anlass, uns allzu früh darüber zu freuen.

@Rechtsmaerchen

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